Der Chor

Es macht Spaß mit so vielen „Seemännern“ zu singen. Waren Shantys in ihrem Ursprung noch reine „Arbeitslieder“, so stellen diese heute die Sehnsucht nach der Ferne und dem Reisen dar. Neben dem Leben an Bord wird in den Liedern auch die Liebe zur Heimat und das Leben der Seeleute dargestellt.

Aus der 150-jährigen Geschichte des Linner Männergesangverein 1859 e.V.

Zu Anfang des 19. Jahrhunderts, als nach vielen Kriegen in Deutschland und unseren Nachbarstaaten ein wenig Ruhe einkehrte, hatte das deutsche Volk ein großes Harmoniebedürfnis. In dieser Zeit wurden überall Gesangvereine gegründet. Vierstimmige Männerchöre liefen zu Höchstformen auf und leisteten sich zahlreiche Sängerwettstreite. So kam es, dass sich am 27. Januar 1859 auch in unserem Heimatort Linn 25 sangesfreudige Bürger zur Gründung eines Männergesangvereins zusammenfanden. Dieser Tag, an dem auch Wilhelm der Zweite geboren wurde, war der Geburtstag des Linner-Männergesangverein 1859

Auf diesen Tag hat der Lehrer Matthias Doffiné gewartet. Kaum war das Extrablatt mit der Nachricht über die Geburt des Thronfolgers in Linn erschienen, da machte er sich auf den Weg zu den Mitverschworenen, um sie für den Abend zusammen zu trommeln. Er hatte es sich in den Kopf gesetzt, dass dieses Ereignis an einem denkwürdigen Tag geschehen sollte. Unter dem Vorsitz des Schmiedemeisters Peter Krülls und der musikalischen Leitung des Lehrers Doffiné erklang als erstes Lied die Weise

Deutsches Weihelied“ Stimmt an, mit hellem hohen Klang, stimmt an das Lied der Lieder, des Vaterlandes Hochgesang, das Waldtal hall’ es wieder! (Methfessel)

Die Kriege 1866, 1870\71, 1914-1918 sowie der 2.Weltkrieg 1939-1945 haben dem Chor immer wieder empfindliche Lücken geschlagen, so dass zeitweise der Gesang ganz zum Erliegen kam. Trotz allem stand der Chor immer wieder auf und war zeitweise mit über hundert Sänger vertreten.

Um 1990 war die Zahl der Mitglieder auf ca.16 Sängern geschrumpft. Das Durchschnittsalter des Chores wurde immer älter. Die Zahl der Mitglieder nahm von Jahr zu Jahr ab. Dazu kam, dass die Wege zu den wöchentlichen Proben, bedingt durch den Zusammenschluss der Chöre, immer weiter wurden. Das Ende des Chores war also schon abzusehen. Einer der Sänger hatte dann die Idee, lass uns doch einen Shantychor gründen. Am 28.11.1996 hatten wir mit diesem Shantychor den ersten öffentlichen Auftritt.

Diesen 28.11.1996 betrachten wir als die Geburtsstunde des Shantychors.

Von da an wuchs der Shantychor ständig. Inzwischen ist der Chor auf 40 Sänger gewachsen. Der Erfolg zeigt, dass wir den richtigen Weg gegangen sind.

Mit Zuversicht schauen wir in die Zukunft und wünschen uns, dass wir mit dem Chor noch viele schöne Stunden verbringen werden.

Vorstand

Rolf Kemmler (Vorsitzender)

Knuth Menke (Geschäftsführer)

Thomas Petschner (Schatzmeister)

Uwe Loser (stellv. Schatzmeister)

K.-Heinz Foncken (Pressewart)

Hans Burkard (Schriftführer)

Richard Cleven (Beisitzer) 

Pieter Rosenberger (Beisitzer)                                       

Frank Scholzen (Musikalischer Leiter)

Werner Otte (Koordinator)

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